Unter dem neuen Namen ViDia – Christliche Kliniken Karlsruhe beschließen die Kliniken ihre gemeinsame Zukunft 

Am 02. Mai 2016 haben die beiden Karlsruher Kliniken den Fusionsvertrag unterzeichnet und damit die gemeinsame Zukunft notariell besiegelt. Seit Anfang 2015 führten die St. Vincentius-Kliniken und das Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss. Mit dem anstehenden Eintrag in das Handelsregister wird die Fusion auch rechtlich vollzogen sein. Im Handelsregister firmieren die Kliniken unter Vincentius-Diakonissen-Kliniken gAG. Die Marken St. Vincentius-Kliniken und Diakonissenkrankenhaus bleiben weiterhin erhalten.

Foto 01 Fusionsunterzeichnung 2016 April1

© M. Leidert, St. Vincentius-Kliniken
Feierlicher Abschluss der partnerschaftlich geführten Gespräche: die Unterzeichnung der Fusionsverträge. V.l.n.r.: Richard Wentges, Vorstandsvorsitzender, Oberin Ulrike Rau, Theologischer Vorstand, Dekan Hubert Streckert, Mitglied des Aufsichtsrates, Dr. Karlheinz Jung, Vorstand, Prof. Dr. Jürgen Biscoping, Vorstand, Horst Teichmanis (vorne links), Vorsitzender des Verwaltungsrates und Detlef Vogt (vorne rechts), Aufsichtsratsvorsitzender.


ViDia – Christliche Kliniken Karlsruhe führen Tradition fort

Die fusionierten Kliniken werden künftig unter einem neuen Erscheinungsbild und Namen auftreten: die ViDia – Christliche Kliniken Karlsruhe. Der neue Name der fusionierten Kliniken ist zugleich eine Fusion aus den bestehenden Namen Vincentius-Kliniken und Diakonissenkrankenhaus (ViDia) und führt damit einen Teil der beiden etablierten Marken auch in der Zukunft weiter fort. Im selben Jahr gegründet (1851), liegt die Basis des Handelns beider Häuser seit jeher begründet in einem christlichen Menschenbild und christlicher Nächstenliebe. „Sie sehen mich heute voller Freude auf eine gemeinsame Zukunft unserer Kliniken blicken. Nach nur 15 Monaten sind unsere stets partnerschaftlich geführten Gespräche zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen“, freut sich Richard Wentges, Vorstandsvorsitzender der ViDia - Christliche Kliniken Karlsruhe. „Einen besseren Partner als die St. Vincentius-Kliniken Karlsruhe hätten wir uns für einen Zusammenschluss nicht wünschen können“, ergänzt Dr. Karlheinz Jung, Vorstand ViDia – Christliche Kliniken Karlsruhe.

Bündelung von Kompetenzen für eine noch bessere Patientenversorgung

Mit der Fusion werden weitere Schwerpunktsetzungen einerseits und eine Abrundung der medizinischen Leistungsmöglichkeiten andererseits möglich. „Unser Ziel ist die bestmögliche Patientenversorgung auf dem aktuellen Stand der Medizin. Im Rahmen der Fusion und mit der Bündelung unserer Kräfte ergeben sich neue Möglichkeiten bei einer verbesserten Effizienz“, betont Prof. Dr. Jürgen Biscoping, Vorstand der ViDia – Christliche Kliniken Karlsruhe. Mit dem erarbeiteten Medizinkonzept wollen die Kliniken genau dies erreichen, mit ihrem gesamten Leistungsspektrum. 

Die HNO-Kliniken der beiden Häuser werden mit der Fertigstellung des Neubaus in der Steinhäuserstraße zusammengelegt. Auch die Augenkliniken werden an einem Standort zusammengeführt und ziehen 2019 in das Gebäude der Frauenklinik der St. Vincentius-Kliniken in der Edgar-von-Gierke-Straße 2 ein. Dem Einzug der Augenkliniken wird der Umzug der Frauenklinik der St. Vincentius-Kliniken in den Neubau in der Steinhäuserstraße im Jahr 2019 vorausgehen. Alle anderen in Summe 24 Kliniken der beiden Häuser bleiben an ihren derzeitigen Standorten mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen erhalten. 

„Dem vereinbarten Medizinkonzept haben wir als dem Herzstück der fusionierten Kliniken großes Gewicht beigemessen und bei der Entwicklung stets das Wohl unserer Patienten in den Vordergrund gestellt“, erläutert Prof. Dr. Jürgen Biscoping weiter.

Die ViDia – Christliche Kliniken Karlsruhe legen mit der Fusion einen Grundstein für eine gemeinsame bestmögliche Patientenversorgung in der Zukunft. Durch die Bündelung der Kräfte werden die Kliniken für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in Zukunft ein zuverlässiger und sicherer Arbeitgeber bleiben.

Im nächsten Schritt erfolgt die weitere Abstimmung mit den Behörden.

 

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Das neue Erscheinungsbild der fusionierten Kliniken ist zugleich eine Fusion aus den bestehenden Namen Vincentius-Kliniken und Diakonissenkrankenhaus (ViDia).