Vortrag im Rahmen der Aktiven Gesundheitsförderung am Donnerstag, 18. August von 14-16 Uhr im Diakonissenkrankenhaus

„Was wollte ich doch gleich…“ Solche und ähnliche Fragen stellen sich immer mal wieder, und manchmal wirken sie auch beängstigend. „Werde ich alt? Lässt mein Gedächtnis nach?“

Damit ein Gedächtnis richtig funktionieren kann spielen drei Funktionen zusammen: die Aufmerksamkeit, die es braucht um einen Reiz aufzunehmen, die Speicher-Fähigkeit und die Fähigkeit, das Gespeicherte auch wieder abzurufen. „Ist einer dieser drei Faktoren gestört, kann es zu Gedächtnislücken kommen.“ erklärt Barbara Heise, Leitende Ergotherapeutin am Diakonissenkrankenhaus. „Typisches Beispiel: Du triffst jemanden, der dich erkennt mit dem Namen anspricht, du merkst, du kennst ihn auch, aber dir fällt partout sein Name nicht ein.“

Doch das Gedächtnis lässt sich trainieren. „Durch spezielle Übungen kann die Lernfähigkeit und Aufnahmebereitschaft des Gehirns nachweislich positiv beeinflusst werden. Ganzheitliches Gedächtnistraining bedeutet Aktivierung und Beteiligung von Körper, Geist und Seele.“ sagt Dr. med. Brigitte R. Metz, Chefärztin des Geriatrischen Zentrums am Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr. Aus diesem Grund bietet das Geriatrische Zentrum regelmäßig Gedächtnistrainingskurse sowie Veranstaltungen zu diesem Thema an.

In ihrem Vortrag im Rahmen der Aktiven Gesundheitsförderung geht Barbara Heise auf folgende Fragen ein: Wie funktioniert das Gedächtnis? Was sind Störfaktoren? Was kann ich machen, um meine geistigen Fähigkeiten zu verbessern? Praktische Übungsbeispiele für den Alltag ergänzen das Programm. Der Vortrag „Gedächtnistraining – Geistige Fitness möglichst lange erhalten“ findet statt am Mittwoch, 18. August von 14-16 Uhr im Veranstaltungssaal des Diakonissenkrankenhauses Karlsruhe-Rüppurr, Diakonissenstraße 28, 76199 Karlsruhe. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Diak Ergo Heise

Foto: Viele Übungen wie auch Spiele und Rätsel trainieren das Gedächtnis.