Infoveranstaltung im Rahmen der Aktiven Gesundheitsförderung am Geriatrischen Zentrum Karlsruhe am 15.9.2016 um 14 Uhr

Ältere Menschen, die infolge von Krankheiten Fähigkeitsstörungen oder Behinderungen aufweisen, haben ein hohes Risiko, wesentliche Einbußen der bisherigen Selbständigkeit zu erleiden bzw. in Pflegeabhängigkeit zu geraten. Etlichen Menschen ist noch unklar, was eine geriatrische Rehabilitation konkret bedeutet. Was findet da statt? Was kann für den Betroffenen erreicht werden? Diese Fragen beantwortet Chefärztin Dr. med. Brigitte R. Metz in einer Infoveranstaltung im Diakonissenkrankenhaus.

Sie erklärt die unterschiedlichen Herangehensweisen und Möglichkeiten. Ziel einer geriatrischen Rehabilitation ist die Förderung der selbstbestimmten Teilhabe der Rehabilitanden am gesellschaftlichen Leben und damit auch die Verbesserung ihrer Lebensqualität.

Eine stationäre geriatrische Rehabilitation erfolgt meist im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung wenn bei älteren Menschen ein komplexes Krankheits- und Behinderungsbild vorliegt oder die Rekonvaleszenz verzögert ist. Eine ambulante geriatrische Rehabilitation ist dann angezeigt, wenn eine vollstationäre Versorgung nicht notwendig ist, aber dennoch unterschiedliche Therapiemaßnahmen erforderlich sind. Hier erfolgt die. Behandlung im Zusammenwirken mehrerer Berufsgruppen unter der Leitung eines Geriaters. Die Rehabilitanden werden morgens von zu Hause abgeholt und nachmittags wieder nach Hause gebracht. Es gibt Mittagessen und auch für Ruhepausen in Liegesesseln oder Betten ist gesorgt.
Bei der mobilen geriatrischen Rehabilitation finden alle Reha-Maßnahmen beim Rehabilitanden zu Hause statt. Sie ist für solche Patienten angezeigt, deren Rehabilitationsprognose nur in der gewohnten Wohnumgebung positiv einzuschätzen ist, speziell auch für Menschen mit Demenz. Voraussetzung ist, dass die hauswirtschaftliche Versorgung und ggf. notwendige Grund- und Behandlungspflege sowie die sonstige medizinische Versorgung sichergestellt ist. Darüber hinaus sollten die Bezugspersonen auch bereit sein, bei der Therapie anwesend zu sein und aktiv mitzuwirken.

Alle diese Möglichkeiten werden von Dr. Metz erläutert und Fragen werden beantwortet, denn ihr Ziel und das ihres kompetenten Teams ist es, durch professionelles Arbeiten nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ältere Menschen möglichst lange zu einer selbständigen Lebensführung zu befähigen.

Die Infoveranstaltung im Rahmen der Aktiven Gesundheitsförderung am Geriatrischen Zentrum Karlsruhe zum Thema Rehabilitation für ältere Menschen: stationär – ambulant – mobil findet statt am Donnerstag, den 15.9.2016 von 14-16 Uhr im Veranstaltungssaal des Diakonissenkrankenhauses Karlsruhe-Rüppurr, Diakonissenstraße 28, 76199 Karlsruhe. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Diak Dr Metz
Foto: Dr. med. Brigitte R. Metz, Chefärztin Geriatrisches Zentrum Karlsruhe und Klinik für Rehabilitative Geriatrie am Diakonissenkrankenhaus liegt das Wohl der älteren Menschen sehr am Herzen. Durch professionelles Arbeiten nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sollen diese möglichst lange zu einer selbständigen Lebensführung befähigt werden.