Die Kliniken haben mit mehr als 400 geladenen Gästen den Auftakt der Fusion gefeiert

Am 30. September 2016 haben die St. Vincentius-Kliniken und das Diakonissenkrankenhaus im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes in St. Stephan mit anschließendem Festakt im Stephanssaal die Fusion zu den ViDia Christlichen Kliniken Karlsruhe gefeiert. Der neue Name ViDia ist zugleich eine Fusion der bestehenden und in der Bevölkerung etablierten Namen Vincenz und Diak, die auch weiterhin mit den bekannten Logos erhalten bleiben. „Nach 165 Jahren respektvollem Nebeneinander ist die Fusion ein wichtiger Schritt für die Versorgung der Patientinnen und Patienten der Region und für die Zukunft der beiden Kliniken“, freut sich Richard Wentges, Vorstandsvorsitzender der ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, die künftig unter Vincentius-Diakonissen-Kliniken gAG im Handelsregister firmieren. Bereits am 02. Mai 2016 haben die beiden Karlsruher Kliniken mit der Unterzeichnung des Fusionsvertrages ihre gemeinsame Zukunft notariell besiegelt.

Kliniken werden zum bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der Region
„Die beiden Krankenhäuser in Karlsruhe gehen mit ihrer Fusion einen zukunftweisenden Schritt, dazu gratuliere ich den Verantwortlichen“, sagte der baden-württembergische Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha. Der Zusammenschluss der beiden Häuser sei beispielgebend und der richtige Weg, um den immer größer werdenden Anforderungen an Krankenhäuser hinsichtlich der Versorgungsqualität und der Wirtschaftlichkeit Rechnung zu tragen. Vor diesem Hintergrund habe das Land auch den Neubau der St. Vincentius-Kliniken in der Steinhäuserstraße seit langem unterstützt. Die Baumaßnahme sei in das Jahreskrankenhausbauprogramm 2016 aufgenommen worden.
Die Kliniken versorgen zusammen pro Jahr circa 50.000 Patienten stationär und etwa 150.000 Patienten ambulant. Gemeinsam erwirtschaften die Kliniken einen Umsatz von rund 240 Millionen Euro und sind mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in der Region. „Wir sind davon überzeugt, dass wir gemeinsam eine bessere Patientenver¬sorgung anbieten können“, betont Dr. Karlheinz Jung, Mitglied des Vorstandes der Vincentius-Diakonissen-Kliniken gAG und fügt an „Wir waren uns von Beginn an über das gemeinsame Ziel einig.“ Die beiden christlichen Kliniken wurden aus der gleichen Motivation heraus im selben Jahr gegründet (1851): die Basis ihres Handelns liegt seit jeher in einem christlichen Menschenbild und in christlicher Nächstenliebe. Mit Stolz blicken die Kliniken auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurück, in denen sie die Gesundheitsversorgung in Karlsruhe maßgeblich mit geprägt und sich in der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz erworben haben.

Das Ziel ist eine noch bessere Patientenversorgung
Mit der Fusion und damit der Bündelung der Kompetenzen beider Partner erreichen die Kliniken eine Größe, die eine höhere Leistungsfähigkeit und eine weitere Schwerpunktsetzung erlaubt. „Ein Krankenhaus wirtschaftlich und mit einem sinnvollen und umfassenden medizinischen Angebot zu führen, ist heute im Alleingang nur noch schwer möglich“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Biscopinig, Mitglied des Vorstandes der Vincentius-Diakonissen-Kliniken gAG. „Unser gemeinsamer Auftrag ist die bestmögliche Versorgung unserer Patienten. Durch zusätzliche Spezialisierung und Schwerpunktsetzung sind wir in der Lage, die Versorgung unserer Patienten noch weiter zu verbessern“, so Prof. Biscoping beim Festakt im Stephanssaal.
Eine erste deutliche spürbare Veränderung durch die Fusion war die Zusammenlegung der beiden HNO-Kliniken zum Juli 2016 unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Serena Preyer. Prof. Dr. Serena Preyer ist seit 2008 Chefärztin der HNO-Klinik am Diakonissenkrankenhaus und hat mit dem Ausscheiden des bisherigen Chefarztes der HNO-Klinik an den St. Vincentius-Kliniken, Prof. Dr. Jürgen Mertens, die Leitung der HNO-Klinik zusätzlich übernommen. Mit der Fertigstellung des Neubaus im Jahr 2019 werden die beiden HNO-Kliniken dort auch räumlich zusammen geführt.
Auch die Kliniken für Augenheilkunde werden ab 2019 an einem Standort zusammengeführt und ziehen dann in das Gebäude der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der St. Vincentius-Kliniken in der Edgar-von-Gierke-Straße 2 ein, die ab 2019 im Neubau angesiedelt sein wird. Alle anderen in Summe 24 Kliniken der beiden Häuser bleiben an ihren derzeitigen Standorten mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen erhalten.

Fotos: M. Leidert, St. Vincentius-Kliniken

Vorstandsfoto
Der Vorstand der fusionierten Vincentius-Diakonissen-Kliniken gAG (v.l.n.r.): Richard Wentges, Vorsitzender, Dr. Karlheinz Jung und Prof. Dr. Jürgen Biscoping.

Logo ViDia CKK RGB Weißraum
Die neue Wort-Bild-Marke der fusionierten Kliniken: ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe.

Unsere Kliniken:
Die St. Vincentius-Kliniken und das Diakonissenkrankenhaus befinden sich in Fusion und werden künftig unter dem Namen “ViDia – Christliche Kliniken Karlsruhe“ als Vincentius-Diakonissen-Kliniken gAG firmieren. Mit der Fusion werden die beiden Kliniken mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einem der größten Arbeitgeber in der Region Karlsruhe. Beide Häuser wurden im Jahr 1851 auf Basis des christlichen Glaubens gegründet und sehen sich in ihrem Handeln der christlichen Nächstenliebe verpflichtet. Als Kliniken der Schwerpunktversorgung decken sie das komplette Spektrum der Akutversorgung für die Region Mittlerer Oberrhein/Nordschwarzwald ab und sind akademische Lehrkrankenhäuser der Universität Freiburg. Insgesamt betreuen die Kliniken im Jahr rund 50.000 Patienten stationär und 150.000 Patienten ambulant.