Medizin und Pflege Medizinische Einrichtungen Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie Ich werde operiert...

Ich werde operiert...
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Eine Operation bedeutet im wahrsten Sinne des Wortes immer einen Einschnitt. Wir möchten Ihnen hier einige Informationen geben, die Ihnen die Vorbereitung darauf erleichtern sollen.

Ambulanz

Erste Anlaufstelle ist immer unsere Ambulanz - ob für eine geplante Operation oder als Notfall.
In den meisten Fällen werden Sie durch Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt zu uns geschickt, per Überweisung (vom niedergelassenen Facharzt) oder gleich mit einer stationären Einweisung. Frau Dr. Herminghaus oder ein/e KollegIn untersucht Sie und stellt ggf. die Indikation zur operativen Therapie.

Terminvergabe

Bei ambulanten und den meisten anderen geplanten (Elektiv-)Eingriffen erhalten Sie 2 Termine durch unser seit Mai 2011 etabliertes Zentrales Belegungsmanagement (ZBM). Der erste Termin ist die sogenannte Prämedikation, in der Sie das chirurgische Vorgespräch mit OP-Aufklärung mit uns führen, mit dem Narkosearzt sprechen und notwendige Vorbereitungen wie z. B. eine Blutabnahme und ggf. ein EKG und eine Röntgenaufnahme des Brustkorbes erfolgen.

Operation

Am Operationstag - in der Regel 1-3 Tage später - kommen Sie dann morgens nüchtern über die Ambulanz direkt zur Operation. Es werden nochmals alle Unterlagen überprüft und ggf. die entsprechende Seite des Eingriffes markiert. Danach bekommen Sie Ihr Bett auf einer unserer beiden Stationen zugewiesen, wo Sie vom Pflegeteam aufgenommen und für die Fahrt in den Operationssaal vorbereitet werden.

Station

Nach der Operation bleiben Sie für einige Stunden im Aufwachraum und kommen danach in aller Regel direkt wieder in Ihr Zimmer auf der jeweiligen Station, wo Sie für ein paar weitere Stunden überwacht werden. Bei ambulanten Eingriffen dürfen Sie uns noch am selben Tag wieder verlassen, nachdem sowohl Operateur als auch Narkosearzt Sie visitiert haben. Am darauffolgenden Tag sehen wir Sie dann nochmal in unserer Sprechstunde zur Befundkontrolle.

Je nachdem, welche Operation durchgeführt wurde und je nachdem, wie gut Sie sich erholen, bleiben Sie für einige Zeit bei uns. Tägliche Visiten, Nachuntersuchungen wir z. B. die Kontrolle von Blutwerten oder Ultraschall, Verbandswechsel und Besprechung des weiteren Vorgehens folgen, bis wir Sie letztendlich wieder entlassen können.

Nachsorge

Bis zu 2 Wochen nach Entlassung können Sie dann für Kontrollen oder z. B. zum Fadenzug nachstationär zu uns kommen, danach benötigen wir eine erneute stationäre Einweisung oder Überweisung durch einen niedergelassenen Facharzt. Im Notfall sind wir jederzeit erreichbar.

Wann sollten Sie nach Entlassung einen Arzt aufsuchen?

  • Rötung, Überwärmung und Schwellung des OP-Gebietes
  • plötzlich einsetzende Schmerzen
  • Hodenschwellung nach Leistenoperationen
  • Aufreißen oder Eitern der Operationswunde
  • Beinschwellung mit oder ohne plötzliche Luftnot