Für unsere Operationen kommt modernes Instrumentarium in drei effizient ausgestatteten Operationssälen zum Einsatz. Unsere Patienten werden auf einer von zwei Normalstationen bzw. auf der interdisziplinär geführten Wachstation oder der Intensivstation betreut. Hier arbeiten Spezialisten aus dem Bereich Chirurgie, Innere Medizin und Anästhesie Hand in Hand.

Auch im ambulanten Bereich stehen wir Ihnen und Ihrem behandelnden Arzt in unseren Spezialsprechstunden mit Expertenwissen und Empfehlungen zur Seite. Vor oder nach einer Operation können Erkrankungen gezielt untersucht, besprochen und ambulant begleitet werden.

Im Notfall ist unsere Ambulanz natürlich rund um die Uhr für Sie da!  

„Schlüsselloch-Chirurgie“

Bei der minimal invasiven oder „Schlüsselloch“-Chirurgie geht es um die Minimierung des Operationstraumas, das heißt, es werden möglichst kleine Wunden angestrebt. Über Schnitte von ca. 3 - 15 mm Länge können eine Kamera und Arbeitsinstrumente in den Bauchraum eingebracht werden, sodass der Chirurg zum Einen sieht, was er tut, zum anderen mit mehreren Instrumenten sicher arbeiten kann. Um ausreichenden Handlungsspielraum zu bekommen, wird die Bauchhöhle mit einem für den Körper ungefährlichen Gas (Kohlendioxid) gefüllt, so dass die Instrumente sich nicht gegenseitig behindern und die Verletzungsgefahr der inneren Organe minimiert wird.    

Mit solchen kleinen Schnitten (meistens 3-5) erreicht man zum Einen ein kosmetisch günstiges Ergebnis, da sie fast narbenlos abheilen, zum Anderen berichten viele Patienten auch über einen geringeren Wundschmerz.  
 

Viele Eingriffe werden daher derzeit in minimalinvasiver Technik durchgeführt:

laparoskopische instrumente

  • Appendektomie
  • Cholezystektomie
  • Resektion von Dickdarmtumoren
  • Bauchwand- oder Leistenherniotomie
  • und je nach Befund noch einige mehr

 

 

Ambulantes Operieren

Ambulant operiert zu werden bedeutet, am Tag des Eingriffes ins Krankenhaus zu kommen und bei unkompliziertem Verlauf noch am selben Tag wieder nach Hause entlassen zu werden. Nähere Informationen finden Sie unter "Ich werde operiert".

Um auch ambulant eine ausreichende Sicherheit gewährleisten zu können ist diese Option natürlich den kleineren Operationen mit kurzer OP-Dauer und erfahrungsgemäß minimalem Risiko vorbehalten:

op plan

  • unkomplizierte Herniotomien
  • kleinere proktologische Eingriffe
  • Portanlage
  • Variektomie
  • Weichteileingriffe, z. B. Narbenrevisionen oder Abszess-Spaltungen

 

 

 

 

Sollte es zu Komplikationen kommen, oder fühlen Sie sich nach der Operation noch nicht fit genug, behalten wir uns vor, Ihnen die stationäre Überwachung zu empfehlen. Aber auch bei reibungslosem Ablauf sollten Sie zu Hause am Tag der Operation nicht alleine sein. Stellen Sie sicher, dass eine erwachsene Person Sie im Notfall zügig wieder zu uns bringen oder den Rettungsdienst verständigen kann. Nach ambulanten Operationen sollten Sie nicht selbst mit dem Auto oder Fahrrad nach Hause fahren, lassen Sie sich besser von jemandem abholen oder bestellen Sie sich ein Taxi nach Hause.