laparoskopische instrumenteHierunter versteht man eine OP-Technik, bei der der Eingriff mit geringstmöglichem Aufwand erfolgt. Die für die Operation notwendigen Geräte und Instrumente werden durch kleine Schnitte (meist wenige Millimeter kurz), in den Bauchraum eingebracht. Übersicht erhält der Chirurg, der von außen seine Instrumente führt, über eine Kamera, die ebenfalls über einen solchen Zugang platziert wird. Das Geschehen im Bauchraum wird in höchster Auflösung und sogar mit Vergrößerung auf einem Monitor beobachtet. Ein Vorteil der minimalinvasiven Chirurgie ist sicherlich der kosmetische Aspekt. Die kleinen Schnitte heilen oft mit feineren Narben ab. Auch werden sie als weniger schmerzhaft und belastend beschrieben, so dass sich der Krankenhausaufenthalt verkürzen kann.


Kann jede Operation minimalinvasiv durchgeführt werden?

Viele häufig durchgeführte Operationen werden heutzutage in der sog. Schlüssellochtechnik im Rahmen einer Bauchspiegelung angeboten. Hierzu gehören die Entfernung von Gallenblase und Blinddarm, Eingriffe bei Entzündungen oder Tumoren des Dünn- und Dickdarms sowie Spiegelungen zu diagnostischen Zwecken. Aufwändigere Eingriffe sind allerdings nicht immer minimalinvasiv durchführbar. Die Operationszeit kann sich hier durch die minimalinvasive Technik unnötig verlängern, bei komplexen Erkrankungen wie zum Beispiel bei großen Tumoren oder wenn mehrere Organe betroffen sind, ist eine Bauchspiegelung oft ebenfalls nicht sinnvoll. Auch, wenn der Chirurg auf seinen Tastsinn angewiesen ist oder wenn schwierige Stellen im Bauch erreicht werden müssen, wofür mehr als zwei Hände nötig sind, sollte ein konventionelles Vorgehen gewählt werden.

 

 

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