op 2 chirurgenEin Schwerpunkt der Klinik ist die kolorektale Chirurgie, also Operationen im Bereich des Dick- und Enddarms. Nach internationalen Standards erfolgt die Behandlung entsprechend der Empfehlungen der aktuellen Leitlinien.

Bei vielen Erkrankungen mit bösartigen Tumoren ist die Chirurgie ein wichtiger Pfeiler der Therapie. Eine interdisziplinäre Tumorkonferenz trägt alle notwendigen Fakten zusammen und erarbeitet mit Expertenwissen aus verschiedenen Fachbereichen die optimalen Diagnostik- und Therapieverfahren. Sind auch benachbarte Organe, z. B. im Becken betroffen, oder bei komplexen Krankheitsbildern, wie den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, ist eine enge Zusammenarbeit mit den Kollegen aus der Gynäkologischen Klinik und der Klinik für Innere Medizin selbstverständlich.

Ebenso behandeln wir verschiedene Krankheitsbilder aus dem Bereich des hepato-pankreato-biliären Systems, also wenn Leber, Bauchspeicheldrüse oder Gallenwege betroffen sind.

Auch Beckenbodeneingriffe und proktologische Interventionen (z. B. bei Fisteln oder zur transanalen Tumorabtragung) sowie Schilddrüsenoperationen gehören zum regelmäßigen Behandlungsfeld.  

Die minimalinvasive laparoskopische Chirurgie (sog. „Schlüsselloch-Technik“) hat sich nicht nur wegen der kleinen Narben und aus kosmetischen Gründen bewährt. Operationen am Magen-Darm-Trakt wie zum Beispiel bei kleineren Dickdarmtumoren oder bei Gallenblasen- und Blinddarmentzündungen werden daher oft minimalinvasiv durchgeführt. Bauchwand-, Narben- und Leistenbrüche können ebenfalls häufig laparoskopisch operiert werden.