MG 5816Kontrolle hat hier oberstes Gebot. Vor der Operation wird der Patient im Einleitungsraum an den Überwachungsmonitor angeschlossen. Dann wird die Narkose eingeleitet. Während der Operation überwachen die Anästhesisten alle lebenswichtigen Organfunktionen und ersetzen die Schutzreflexe des Patienten. Ein Team aus Ärzten, Schwestern und Pflegern sorgt für Schmerzfreiheit, überwacht den Blutverlust im Laufe der Operation und kann korrigierend eingreifen.



Durchgeführt werden alle gängigen Formen der Allgemeinanästhesie (Masken-, Kehlkopfmasken-, Intubationsnarkosen) sowie alle gängigen Verfahren der Regionalanästhesie. Dazu gehören zum Beispiel rückenmarksnahe Leitungsanästhesien wie die Peridural- oder Spinalanästhesie. Hierbei wird das Schmerzempfinden für Eingriffe an Oberkörper, Bauch, Becken, Unterleib und Beine ausgeschaltet bzw. das Schmerzempfinden unterhalb des Rippenbogens. Eine gezielte Betäubung des Armes ist in Form einer Plexus-Anästhesie möglich. Die Verfahren lassen sich auch miteinander kombinieren. Auf diese Weise kann für die Zeit unmittelbar nach der Operation eine bestmögliche Schmerzfreiheit erzielt werden.