Interventionelle Radiologie = "Chirurgie ohne Messer"

Die Interventionsradiologie ist ein relativ junges, sich ständig weiterentwickelndes Spezialgebiet der Radiologie. Die Klinik für Radiologie am Diakonissenkrankenhaus war in den 1970er Jahren Vorreiter auf diesem Gebiet und gehört seitdem zu den Häusern mit der größten Erfahrung. Hier wurden unter Führung von Prof. E.-P. Strecker neue Techniken (u.a. Stents und Katheter) entwickelt, erstmalig angewandt und verfeinert.

Bis heute stellt die Interventionelle Radiologie einen traditionellen Schwerpunkt unserer Abteilung dar, den wir auch in Zukunft pflegen wollen.

Besondere Behandlungsschwerpunkte sind:

  • CT-gesteuerte Schmerztherapie an der Wirbelsäule
  • Arterielle Durchblutungsstörungen
  • Varikozelen des Mannes bzw. Beckenvenensyndrom der Frau
  • Embolisation von Gebärmuttermyomen
  • Vakuumsaugbiopsie: VSB
  • Chemoembolisation (TACE)
  • Tränenwegsdarstellung und –erweiterung
  • Blutungen / Notfälle