hr.koenigLeitung: Peter König
Dipl. Sozialarbeiter

 

fr.dewerthDaniela Dewerth
Dipl. Sozialpädagogin

 

fr.froelichSilvia Frölich
Sozialpädagogin

 

A.Sierig WessakleinAnnette Sierig-Wessa
Dipl. Sozialarbeiterin FH

 

xxxKristina Wirth
Sozialpädagogin

 

 

 

 

Eine akute Erkrankung bringt bei geriatrischen Patienten oft einschneidende Veränderungen mit sich. Die Frage, wie es nach der Entlassung aus dem Krankenhaus weiter gehen kann, beschäftigt Patienten und Angehörige in hohem Maße.

Der Sozialdienst möchte durch Beratung und praktische Unterstützung zur Bewältigung der möglicherweise veränderten Lebenssituation beitragen. Die Inhalte der Beratung orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen des Patienten und den vorhandenen persönlichen wie familiären Ressourcen.

Aufgaben

  • Erstellung eines Sozialassessments, d.h. Erfassung individueller Gegebenheiten des Patienten, häusliche Wohnsituation, bisheriger Hilfebedarf, vorhandene Pflegeressourcen innerhalb der Familie und Bekanntenkreis, ökonomische Verhältnisse sowie individuelle Befindlichkeiten (soziale Belastungen im Alltag, Ängste, Hoffnungen, Wünsche des Patienten)
  • Teilnahme an den Arztvisiten bei akutgeriatrischen und alterstraumatologischen Patienten zur Abstimmung und Koordination notwendiger, die Behandlung begleitender Maßnahmen
  • Teilnahme an den interdisziplinären Fallbesprechungen zur Klärung des weiteren Vorgehens im Anschluss an die Krankenhausbehandlung
  • Beratung und Unterstützung bei der Beantragung von (oft finanziellen) Hilfen auf Grundlage der Sozialgesetzbücher wie z.B. Arbeitslosengeld, Zuzahlungsbefreiung, Hilfe zur Pflege usw.
  • Beratung und Hilfe bei der Anregung einer gesetzlichen Betreuung nach dem Betreuungsrecht
  • Beratung und Hilfe bei der Suche nach ambulanten oder stationären Unterstützungs-und Versorgungsmöglichkeiten wie z. B. Pflegedienst, Essen auf Rädern, Tagespflege, Kurzzeitpflege oder Pflegeheim
  • Beratung zur Erstellung von Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen
  • Vermittlung an und Zusammenarbeit mit verschiedensten Behörden, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen
  • Vorbereitung und Organisation der Entlassung aus dem Krankenhaus in Absprache mit Patient und Angehörigen sowie in Abstimmung mit der Fachpflege für Geriatrie
  • Einleitung und Antragstellung geeigneter Rehabilitationsmaßnahmen
    • Geriatrische Rehabilitation: stationär, ambulant, mobil
    • Neurologische Frührehabilitation
    • Anschlussheilbehandlung