In Deutschland erkranken jährlich ca. 8000 Frauen an einem Eierstockskrebs (Ovarialkarzinom). Echte Früherkennungsmöglichkeiten gibt es leider keine.
Es können unspezifische Beschwerden im Bauchbereich sein, die zum Arztbesuch führen, oder ein auffälliger Eierstock im Ultraschall, der zu weiterer Diagnostik führt. Auch ungewöhnlicher Gewichtsverlust oder eine plötzliche starke Gewichtszunahme können Symptome darstellen.

Bei Verdacht auf Eierstockskrebs wird eine gynäkologische Untersuchung mit Ultraschall, eventuell im weiteren Verlauf auch die Bestimmung des Tumormarkers im Blut und ggf. auch weitere Untersuchungen (CT, MRT) durchgeführt. Die endgültige Sicherheit über die Diagnose bietet jedoch schlussendlich nur die Operation.

Wichtig ist dann die weitere Behandlung in einem gynäkologischen Krebszentrum mit großer Erfahrung in der operativen Therapie des Eierstockkrebses.  
Da der Tumor sich im ganzen Bauchraum ausbreiten kann, ist unter Umständen eine ausgedehnte Operation notwendig.

 
Wichtig für die Prognose ist, falls möglich, die vollständige Operation (keine Tumorreste) kombiniert mit der leitliniengerechten Chemotherapie.

Wir bieten an:

  • Entfernung der Eierstöcke einseitig/beidseits per Bauchspiegelung
  • Spülzytologie, zytologische Untersuchung im Hause durch gyn. Onkologin
  • Bauchschnitt längs, Gebärmutterentfernung, Entfernung der Eierstöcke beidseits, Entfernung des großen Netzes, Blinddarmentfernung, Darmteilentfernung (falls notwendig) mit Anastomose oder selten Anus praeter, Entfernung von Tumorknoten, Zwerchfell- und Bauchfellentfernung, Lymphknotenentfernung pelvin/paraaortal

Sie haben auch die Möglichkeit, sich noch detaillierter über Ihre Erkrankung zu informieren. Hierfür existiert eine sogenannte Patientinnenleitlinie.