Gebärmutterkrebs
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Die Krebserkrankung des Gebärmutterkörpers stellt in Deutschland die vierthäufigste Krebserkrankung der Frau dar. In 95% der Fälle betrifft dies Frauen nach den Wechseljahren. Risikofaktoren für die Entstehung sind Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, erbliche Faktoren, sowie die Hormontherapie mit Östrogenen allein.

Häufiges Symptom ist die Blutung (Postmenopausenblutung).
Aus diesem Grund werden bei einer solchen Blutung eine Ausschabung und eine Gebärmutterspiegelung empfohlen. Dieser Eingriff wird meistens im ambulanten Rahmen durchgeführt und ist risikoarm. Dabei kann eine Probe der Gebärmutterschleimhaut gewonnen und unter dem Mikroskop untersucht werden.

Die meisten Gebärmutterkarzinome (75%) werden im frühen Stadium entdeckt, die Heilungsrate ist dann sehr gut.

Sollte ein Gebärmutterkrebs diagnostiziert werden, schließt sich eine weitere stadiengerechte operative Therapie an.

Wir bieten an:

-    Diagnostische Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie), fraktionierte Abrasio
-    Laparoskopisch assistierte vaginale Entfernung von Gebärmutter und Eierstöcken (Hysterektomie mit Adnexektomie)
-    Totale laparoskopische Hysterektomie mit Adnexektomie
-    Laparoskopische Entfernung von Lymphknoten (Lymphonodektomie)
-    Bauchschnitt zur Entfernung von Gebärmutter, Eierstöcken und evtl. Lymphknoten
-    Vaginale Hysterektomie mit Adnexektomie

Je nach Ausdehnung kann eine anschließende Bestrahlung notwendig sein. In enger Zusammenarbeit mit der mit uns kooperierenden Strahlenklinik der St. Vincentius-Kliniken Karlsruhe wird die weitere notwendige Therapie geplant und durchgeführt.