Zwangsstörungen gehören zu den psychischen Krankheiten, die  oft verheimlicht werden, da sie  meistens mit großen Schamgefühlen verbunden sind. Menschen erleben sich ihren Zwängen (z. B. Waschzwang, Putzzwang, Kontrollzwang, Zwangsgedanken) hilflos ausgeliefert. Immer wieder müssen sie z. B. kontrollieren, ob der Herd ausgeschaltet ist, die Haustür verschlossen ist. Zwänge haben, wie Angststörungen, die Tendenz, sich auszubreiten, so dass schließlich ein erheblicher Teil des Tages damit gefüllt werden muss, die Zwangshandlungen auszuführen. Daraus entsteht ein hoher Leidensdruck, auch wenn in Filmen  (z. B. :„Besser geht’s nicht“, „Monk“) diese Störung gelegentlich so dargestellt wird, dass der Zuschauer sich der Komik der Situation kaum entziehen kann.