Der menschliche Körper verfügt über natürliche Anpassungsmechanismen. So passt sich beispielsweise ein Muskel, wenn er massiert wird, dem Druck und der Bewegung an. Auf diese Weise lassen sich etwa Verspannungen lockern oder lösen. Solche Anpassungsmechanismen des Körpers macht sich die Physiotherapie zu Nutze, zu der die Krankengymnastik und Physikalische Therapie zählen.

Die Physiotherapie will fehlgesteuerte oder verlorengegangene Funktionen des Bewegungsapparats, des Nerven-, Kardiopulmonal-, Intestinal- und Urogenitalsystems sowie Funktionen der Psyche verbessern bzw. wieder herstellen.

Grundlage für ein gezieltes Vorgehen in der Therapie ist eine eingehende Befunderhebung. Sie liefert Informationen zur Balance, Gelenkbeweglichkeit und Kondition, zum Gehvermögen und Kraftzustand des Patienten. Die Therapieplanung erfolgt durch den Arzt. Sie wird dokumentiert und laufend aktualisiert. Bei geriatrischen Patienten und Palliativpatienten erfolgen wöchentliche Teambesprechungen.

In der Abteilung für Physiotherapie arbeiten Physiotherapeuten (ehemals Krankengymnasten), eine Gymnastiklehrerin sowie Masseure, medizinische Bademeister und Ödemtherapeuten.

Zusatzqualifikationen

Die Physiotherapie-Abteilung bietet viele Zusatzqualifikationen, die zahlreiche Therapie- und Behandlungsmethoden ermöglichen. Einige finden als geltender Standard ihren Einsatz. Zu diesen Zusatzqualifikationen zählen die manuelle Therapie (Maitland Konzept, Kaltenborn), das Bobath Konzept, die PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation), die Cranio Facial und Cranio Sacral Therapie, Osteopathie, das Mulligan Konzept, analytische Biomechanik nach R. Sohier, FDM (Faszien Distorsions Modell), HoDT (Handlungsorientierte Diagnostik und Therapie), Sportphysiotherapie, myofasziale Triggerpunkttherapie und der Einsatz von Kinesio Tapes.

Darüber hinaus bietet das Team der Physiotherapie-Abteilung eine Sturz- und Frakturprävention im Alter an und therapiert nach der funktionellen Bewegungslehre nach Klein-Vogelbach. Zu den Leistungen gehören weiterhin die Rückenschule und Gerätetherapie, Schlingentischtherapie, manuelle Lymphdrainage mit Kompressionstherapie, die Dorn und Preuss Therapie, die Fußreflexzonen-Therapie und die Entspannungstherapie nach Jacobson. Therapiert wird zudem nach Erkenntnissen der Zercur Geriatrie.

Arbeitsgebiete

Physiotherapeutisch gearbeitet wird sowohl in der Klinik für Rehabilitative Geriatrie als auch in der ambulanten Geriatrischen Rehabilitation.

Behandlungsangebot

Im Krankenhaus werden als Krankengymnastik-Einzeltherapie unter anderem Pneumonie- und Thromboseprophylaxe angeboten sowie Atemgymnastik, Muskelaufbautraining und Krafttraining mit und ohne Gerät, manuelle Therapie zur Behandlung von Gelenkkontrakturen und die Gangschulung. Als Maßnahmen zur Sturzprävention werden Gangsicherheit, Gleichgewicht, Koordination und Muskelaufbau trainiert sowie die Kondition verbessert. Ein weiterer Schwerpunkt sind Prothesenanpassung und Prothesentraining. Innerhalb des Bobath-Konzepts werden verlorengegangene Funktionen (Anbahnung physiologischer Bewegungsmuster) wiedererlernt zum Beispiel bei Patienten nach einem Schlaganfall. Zur therapeutischen Anwendung kommen auch Schlingentischbehandlung, Wochenbettgymnastik (auch in Gruppen), Beckenbodengymnastik, Spezial-Behandlung nach Mamma Ca, Sensibilitätstraining zur Verbesserung der Oberflächen- und Tiefensensibilität zum Beispiel bei Patienten mit Polyneuropathie, die Rückenschule und Ergonomie. Ebenfalls zum Behandlungsangebot zählen die individuelle Anpassung von Hilfsmitteln wie Gehhilfen, Orthopädische Schuhversorgungen, Schienen- und Korsettanpassung und Hüftprotektoren.

Weiterhin werden im Krankenhaus in der Physikalischen Therapie als Einzeltherapie angeboten: Komplexe Physikalische Entstauungstherapie unter Verwendung von manueller Lymphdrainage in Verbindung mit Kompressionsmaßnahmen (spezielle Wickelung oder Kompressionsstrümpfe). Da Patienten während des stationären Aufenthalts rund um die Uhr unter ärztlicher Kontrolle stehen, können auch Patienten mit problematischen Zusatzerkrankungen wie Herzinsuffizienz oder arterielle Verschlusskrankheit adäquat behandelt werden, was in der freien Praxis wegen eventueller Komplikationen nicht möglich wäre. Weitere Behandlungsangebote sind Anziehtraining für Kompressionsstrümpfe (bei Bedarf Anleitung von Angehörigen), Klassische Massage, Bindegewebsmassage, Wärmetherapie (Fangopackung, Rotlichtbestrahlung, heiße Rolle) zur Verbesserung der Durchblutung und zur Regulierung des Muskeltonus, Kryotherapie, Elektro- und Ultraschalltherapie sowie medizinische Bäder.

In der Geriatrische Rehabilitation werden als Krankengymnastik-Einzeltherapie unter anderem Krafttraining mit und ohne Gerät für ein gezieltes Muskelaufbautraining angeboten sowie manuelle Therapie nach verschiedenen Konzepten zur Behandlung von Gelenkkontrakturen. Gangschulung und Maßnahmen zur Sturzprävention gehören ebenso ins Leistungsspektrum wie Prothesenanpassungen und Prothesentraining. Innerhalb des Bobath-Konzepts werden verlorengegangene Funktionen (Anbahnung physiologischer Bewegungsmuster) wiedererlernt zum Beispiel bei Patienten nach einem Schlaganfall. Zur therapeutischen Anwendung kommen auch Schlingentischbehandlung, Atemtherapie, Beckenbodengymnastik, Spezial-Behandlung nach Mamma Ca, Sensibilitätstraining zur Verbesserung der Oberflächen- und Tiefensensibilität zum Beispiel bei Patienten mit Polyneuropathie, die Rückenschule und Ergonomie. Ebenfalls zum Behandlungsangebot zählen die individuelle Anpassung von Hilfsmitteln wie Gehhilfen, Orthopädische Schuhversorgungen, Schienen- und Korsettanpassung und Hüftprotektoren. Ein besonderer Rang wird hier der Angehörigenanleitung und –beratung eingeräumt.

Die Krankengymnastik bietet in der Geriatrischen Rehabilitation verschiedene Gruppentherapien an. Dies sind zum Beispiel allgemeine Gruppen mit geringem bzw. hohem Leistungsanspruch mit den Schwerpunkten Rumpf, untere Extremitäten und obere Extremitäten. Dies sind weiterhin die TEP-Gruppen (Patienten nach Hüftprothesenimplantation) mit dem Schwerpunkt untere Extremitäten, die Gleichgewichtsgruppe (vor allem Schlaganfall-Patienten) und die Gruppe Motomed (Standfahrrad).

In der Gruppentherapie werden nicht nur die körperlichen Probleme der Patienten therapiert. Hier spielt auch der gesellige und gemeinschaftliche Aspekt eine entscheidende Rolle. Spaß an der Bewegung wird vermittelt. Mit Musik geht es meist leichter.

Die Physikalische Therapie umfasst in der Geriatrischen Rehabilitation in der Einzeltherapie: Komplexe Physikalische Entstauungstherapie unter Verwendung manueller Lymphdrainage in Verbindung mit Kompressionsmaßnahmen (spezielle Wickelung oder Kompressionsstrümpfe). Da die Patienten rund um die Uhr während des stationären Aufenthalts unter ärztlicher Kontrolle stehen, können auch Patienten mit problematischen Zusatzerkrankungen wie Herzinsuffizienz oder arterielle Verschlusskrankheit adäquat behandelt werden, was in der freien Praxis wegen eventueller Komplikationen nicht möglich ist. Weitere Behandlungsangebote sind Anziehtraining für Kompressionsstrümpfe (bei Bedarf Anleitung von Angehörigen), Muskellockerungsmassagen, Bindegewebsmassagen, Cranio-Sacrale Therapie, Fußreflexzonentherapie, Wärmetherapie (Fangopackung, Infrarotlichtbestrahlung, heiße Rolle, Peloidpackung: Paraffinfango, Heublumensack) zur Verbesserung der Durchblutung und zur Regulierung des Muskeltonus, Kryotherapie, Elektro- und Ultraschalltherapie, Mittelfrequenztherapie, Triggerpunkttherapie, Atemtherapie. Ein besonderer Rang wird auch hier der Angehörigenanleitung und –beratung eingeräumt.

Die Physikalische Therapie bietet in der Geriatrischen Rehabilitation Gruppentherapien für Patienten mit Beinödemen (Entstauungstherapie) an.

Krankenhaus

Leitender Physiotherapeut:
Richard Böhm
Tel. 0721 / 889-8831

team krankenhausDas Team Physiotherapie des Krankenhauses

 

Klinik für Rehabilitative Geriatrie

Leitende Physiotherapeutin:
Sabrina Ober
Tel. 0721 / 889-3203

Team PhysioDas Team Physiotherapie der Klinik Geriatrische Rehabilitation