Ergotherapie
Was ist Ergotherapie?
Ergotherapie kommt aus dem Griechischen (ergon = Werk, Tat, Aktivität, Leistung) und bezeichnet einen nicht-ärztlichen Heilberuf. Ergotherapie kommt bei Menschen jeden Alters mit unterschiedlichen Krankheiten und Behinderungen zum Einsatz. Sie hat zum Ziel, individuelle Handlungskompetenzen im täglichen Leben der einzelnen Patienten zu entwickeln, wiederzuerlangen und/oder zu erhalten.
Welche Aufgaben haben Ergotherapeuten im interdisziplinären Team?
- Die Anamnese des Arztes soll durch die ergotherapeutische Befunderhebung erweitert und differenziert werden. Die Ergebnisse werden im interdisziplinären Team besprochen, so daß eine umfassende Einschätzung des Patienten bezüglich Therapieansätzen, Fähigkeiten und Motivation für eine Reha-Maßnahme und Weiterversorgung (in Zusammenarbeit mit den Angehörigen) möglich ist.
- Durch die ausführliche und detaillierte Statuserhebung sowie durch die Verlaufsdokumentation können wichtige Informationen an die nachbehandelnden Ärzte und Therapeuten weitergeleitet werden.
- In Ansätzen kann ein frühzeitiger Therapiebeginn erfolgen, um körperliche und geistige Fähigkeiten zu unterstützen, zu erhalten und zu fördern.
- Die Anamnese des Arztes soll durch die ergotherapeutische Befunderhebung erweitert und differenziert werden. Die Ergebnisse werden im interdisziplinären Team besprochen, so daß eine umfassende Einschätzung des Patienten bezüglich Therapieansätzen, Fähigkeiten und Motivation für eine Reha-Maßnahme und Weiterversorgung (in Zusammenarbeit mit den Angehörigen) möglich ist.
Durch die ausführliche und detaillierte Statuserhebung sowie durch die Verlaufsdokumentation können wichtige Informationen an die nachbehandelnden Ärzte und Therapeuten weitergeleitet werden.
In Ansätzen kann ein frühzeitiger Therapiebeginn erfolgen, um körperliche und geistige Fähigkeiten zu unterstützen, zu erhalten und zu fördern.
Wie ist die Vorgehensweise der Ergotherapeuten bei geriatrischen Patienten?
- Befunderhebung im frühestmöglichen Stadium, ggf. auf Intensivstation
- motorisch-funktionell (z.B. Rumpfstabilität, Aktivität der oberen Extremität, Tonusverhältnisse, Ataxie, Pusher-Syndrom)
- sensibel (Oberflächen- und Tiefensensibilität, Vibration)
- neuropsychologisch (Gedächtnis, Hemianopsie, Neglect, Praxie, räumlich-konstruktive Leistungen, SequenzierungsstörungenGedächtnis), z.B. nach Caroline Michal
- Selbstständigkeit in den Aktivitäten des alltäglichen Lebens
- Beurteilung der Rehabilitations-Fähigkeit in o.g. Bereichen und der Motivation des Patienten für eine Reha-Maßnahme sowie Beurteilung der Selbstständigkeit im häuslichen Bereich
- Therapie zur Verbesserung der motorischen Funktionen, der Sensibilität, der Wahrnehmung und der Hirnleistung mit Therapiekonzepten wie z.B. Bobath und Prä-Affolter
- Tipps und Anleitung zur Selbsthilfe mit dem Ziel, die Selbstständigkeit des Patienten zu erhalten bzw. wieder herzustellen, möglichst unter Einbeziehung von Angehörigen
- Schienenbau (z.B. Funktions- und Nachtlagerungsschienen)
- Hilfsmittelberatung / -training und Einleitung einer entsprechenden Verordnung von z.B.
- Rollstühlen
- Hilfen für Bad und WC
- Hilfen beim An- und Auskleiden
- Hilfen bei der Körperpflege und der Hausarbeit
- Hilfen beim Essen und Trinken
- Wohnraumberatung und ggf. Hausbesuche zur Abklärung und Erprobung erforderlicher Hilfsmittel vor Ort
- Sozialtraining (z.B. Telefonieren, Einkaufen, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel)
- Angehörigenberatung
- Aufklärung über das Störungsbild
- Beratung im Umgang mit dem Patienten
- Einweisung in den Umgang mit Hilfsmitteln und deren Wartung
- usw.
Welche zusätzlichen Aufgaben gehören zur Ergotherapie?
- Durchführung von internen und externen Seminaren, Vorträgen und Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zu ergotherapeutischen Themen
- Regelmäßige Treffen und Informationsaustausch mit den anderen geriatrischen Zentren und Schwerpunkten in Baden-Württemberg zur Fortbildung und zur Entwicklung neuer Konzepte
- Befunderhebung im frühestmöglichen Stadium, ggf. auf Intensivstation
- motorisch-funktionell (z.B. Rumpfstabilität, Aktivität der oberen Extremität, Tonusverhältnisse, Ataxie, Pusher-Syndrom)
sensibel (Oberflächen- und Tiefensensibilität, Vibration)
neuropsychologisch (Gedächtnis, Hemianopsie, Neglect, Praxie, räumlich-konstruktive Leistungen, SequenzierungsstörungenGedächtnis), z.B. nach Caroline Michal
Selbstständigkeit in den Aktivitäten des alltäglichen Lebens
- Beurteilung der Rehabilitations-Fähigkeit in o.g. Bereichen und der Motivation des Patienten für eine Reha-Maßnahme sowie Beurteilung der Selbstständigkeit im häuslichen Bereich
Therapie zur Verbesserung der motorischen Funktionen, der Sensibilität, der Wahrnehmung und der Hirnleistung mit Therapiekonzepten wie z.B. Bobath und Prä-Affolter
Tipps und Anleitung zur Selbsthilfe mit dem Ziel, die Selbstständigkeit des Patienten zu erhalten bzw. wieder herzustellen, möglichst unter Einbeziehung von Angehörigen
Schienenbau (z.B. Funktions- und Nachtlagerungsschienen)
Hilfsmittelberatung / -training und Einleitung einer entsprechenden Verordnung von z.B.
- Rollstühlen
Hilfen für Bad und WC
Hilfen beim An- und Auskleiden
Hilfen bei der Körperpflege und der Hausarbeit
Hilfen beim Essen und Trinken
- Wohnraumberatung und ggf. Hausbesuche zur Abklärung und Erprobung erforderlicher Hilfsmittel vor Ort
Sozialtraining (z.B. Telefonieren, Einkaufen, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel)
Angehörigenberatung
- Aufklärung über das Störungsbild
Beratung im Umgang mit dem Patienten
Einweisung in den Umgang mit Hilfsmitteln und deren Wartung
usw.
- Durchführung von internen und externen Seminaren, Vorträgen und Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zu ergotherapeutischen Themen
Regelmäßige Treffen und Informationsaustausch mit den anderen geriatrischen Zentren und Schwerpunkten in Baden-Württemberg zur Fortbildung und zur Entwicklung neuer Konzepte
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