Sozialdienst 1Bei geriatrischen Patienten mit bestimmten funktionellen Störungen können Krankheiten je nach sozialer Situation sehr unterschiedliche Auswirkungen auf die Befindlichkeit, die Durchführung von Therapien und die Prognose haben.

Der Sozialdienst nimmt daher neben den anderen Fachdisziplinen (Ärzte, Therapeuten, Pflegepersonal) des Geriatrischen Zentrums eine gleichwertige Rolle bei der Beratung und Entscheidung über einzuleitende Maßnahmen ein, die die Weiterbehandlung und Weiterversorgung des Patienten betreffen.

Neben den Allgemeinen Aufgaben des Sozialdienstes, gehören daher zu den besonderen Tätigkeiten unserer Mitarbeiter im Geriatrischen Zentrum die

  • die Erstellung des Sozialassessments, d.h. Erfassung individueller Gegebenheiten des Patienten. häusliche Wohnsituation, bisheriger Hilfebedarf, vorhandene Pflegeressourcen innerhalb der Familie und Bekanntenkreis, ökonomische Verhältnisse, sowie individuelle Befindlichkeiten (soziale Belastungen im Alltag, Ängste, Hoffnungen, Wünsche des Patienten),
  • die Teilnahme an den Arztvisiten bei akutgeriatrischen und alterstraumatologischen Patienten zur Abstimmung und Koordination notwendiger, die Behandlung begleitender Maßnahmen,
  • die Teilnahme an den interdisziplinären Fallbesprechungen zur Klärung des weiteren Vorgehens im Anschluss an die Krankenhausbehandlung,
  • Einleitung und Antragstellung geeigneter Rehabilitationsmaßnahmen (z.B. in einer Klinik für rehabiliative Geriatrie)
  • Vorbereitung und Organisation der Entlassung aus dem Krankenhaus In Absprache mit dem Patienten und seinen Angehörigen, sowie in Abstimmung mit der Fachpflege für Geriatrie.