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Prälat i. R. Schmoll,
Pfr. Dr. Hahn,
Dr. Köhrer und Sr. Inge Rinkel am Ende des Destgottesdienstes (v.l.)

(Karlsruhe, 29.05.01) - Wer von den von außerhalb angereisten Besuchern des Jahresfestes den Weg zur Rüppurrer Auferstehungskirche nicht kannte, brauchte nur dem Besucherstrom zu folgen und er fand ohne Schwierigkeiten zum Festgottesdienst am Sonntag, 27. Mai 2001. Viele Freunde und Gäste konnte Pfr. Dr. Otto W. Hahn, Vorsteher der Ev. Diakonissenanstalt, zum 150. Jahresfest begrüßen.

Prälat i. R. Gerd Schmoll, Freiburg, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Ev. Diakonissenanstalt seit 1989, unterstrich in seiner Predigt das besondere Profil des Werkes, das in einem Leben fördernden Verhalten seinen Ausdruck findet. Den Fortschritt nutzen, aber die Grenzen, die in der Achtung vor dem Menschen als Geschöpf Gottes liegen, wahren. In diesem Spannungsfeld erfüllt das Werk seinen Auftrag, gerade auch in dem Krankenhaus, das, aus kleinen Anfängen erwachsen, heute über 529 Betten verfügt.

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Prof. Benrath bei seinem Vortrag am Nachmittag

Die Anfänge standen dann auch im Festvortrag von Prof. Dr. Gustav Adolf Benrath, von 1970 bis 1997 Professor für Kirchen- und Dogmengeschichte in Mainz, am Nachmittag im Festzelt im Mittelpunkt. Unter dem Thema ?Aufbruch der Diakonie in Karlsruhe vor 150 Jahren" entfaltete er die Entwicklung in den Jahren von 1830 bis 1857 und zeigte so von der Geschichte her das Wesen eines aus der Erweckung hervorgegangenen Werkes in der Verbindung von lebendigem Glauben und helfender Tat.

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Im Festzelt am Nachmittag

Viele Besucher des Festes nahmen auch gerne die Möglichkeit wahr, die Geschichte des Werkes in der Ausstellung, die in den Fluren des Mutterhauses zu sehen ist, zu verfolgen. Die Ausstellung kann auch in den nächsten Wochen dort noch besichtigt werden.